Ich bin in Soest geboren und aufgewachsen und hier geblieben. Meine Eltern sind aus Polen nach Deutschland gekommen, zu Hause gab es zwei Sprachen und eine klare Haltung zum Geld: Was man hat, hat man sich erarbeitet. Mein Büro ist in der Brüderstraße 5, mein zweites Zuhause der Platz der Westfalia. Dort stehe ich seit meinem fünften Lebensjahr, heute auf der linken Schiene.
Mit Finanzberatung wollte ich lange nichts zu tun haben. Meine Eltern hatten damit schlechte Erfahrungen gemacht, und ich habe meine Verträge lieber selbst geregelt und mich auf niemanden verlassen. Dann kam die Ausbildung zum Finanzwirt beim Land Nordrhein-Westfalen, und parallel dazu saß ich zum ersten Mal selbst als Kunde in einer Beratung bei tecis. Ich hatte mit einem Verkaufsgespräch gerechnet und bekam eine Beratung, die mich beeindruckt hat. Genau das hat mich misstrauisch gemacht.
Also habe ich ein Praktikum gemacht. Ich wollte hinter die Kulissen schauen und den Haken finden. Ich habe ihn nicht gefunden. Was ich gefunden habe, war ein Konzept, bei dem ein Berater das Gespräch führt und für jede Spezialfrage Fachleute im Haus hat. Das hat mich so überzeugt, dass ich seit drei Jahren selbst mit tecis berate.
So arbeite ich: Im ersten Gespräch geht es um deine Situation und deine Ziele. Produkte kommen später, wenn überhaupt. Danach prüfe ich deine Unterlagen, hole bei Spezialfragen Kollegen dazu und bereite eine Übersicht vor. Im zweiten Termin besprechen wir sie, im dritten entscheidest du. Danach sehen wir uns mindestens einmal im Jahr, weil sich dein Leben ändert und deine Verträge mitziehen sollen. Anfragen beantworte ich innerhalb von 24 Stunden.
Was mir der Fußball für den Job mitgegeben hat: Auf dem Platz und im Büro geht es um dasselbe. Leute mit einem gemeinsamen Ziel, die sich aufeinander verlassen. Mein Team unterstützt die Westfalia als Trikotsponsor, und darauf bin ich ziemlich stolz.
Was ich nicht kann: dir sagen, wo der Markt nächstes Jahr steht. Was ich kann: dir zeigen, wie du so vorsorgst, dass es dir egal sein kann. Meine Lieblingsregel dazu ist alt und einfach. Der Zinseszins ist das achte Weltwunder. Wer früh anfängt, braucht später viel weniger.