Thema · aus eigener Hand

Altersvorsorge und Rentenlücke

Deine Rentenlücke in Euro. Und wie du sie mit fondsgebundener Vorsorge schließt.

Worum es geht

Die gesetzliche Rente ersetzt nur einen Teil deines letzten Nettos. Wie groß der Rest ist, steht in deiner Renteninformation, aber kaum jemand rechnet die Zahl auf heutige Kaufkraft um.

Was ich konkret mache

  • Wir lesen deine Renteninformation zusammen und rechnen die Lücke in Euro pro Monat aus, inflationsbereinigt.
  • Ich zeige dir, welche Bausteine es gibt: flexible private Rentenversicherung, betriebliche Altersvorsorge, ab 2027 das Altersvorsorgedepot, Basisrente.
  • Bei fondsgebundenen Lösungen reden wir über breit gestreute Aktienfonds und ETFs als Motor, über Kosten und über die Schwankungen, die dazugehören.
  • Du bekommst zwei bis drei Varianten mit Beitrag, Laufzeit und dem, was am Ende realistisch herauskommen kann.

Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Kapitalanlagen unterliegen Schwankungen und können zu Verlusten führen.

Eine Faustregel zum Anfangen

Schema der 15-Prozent-Regel, von 100 Prozent Gehalt gehen 15 Prozent in die Altersvorsorge, 85 Prozent bleiben für heute

Eigene Darstellung, schematisch. Werte gerundet.

So entsteht deine Rentenlücke

Schema der Rentenlücke Zwei Balken: dein letztes Netto und die gesetzliche Rente. Der Abstand dazwischen ist die Lücke, die private Vorsorge schließen soll. Letztes Netto Gesetzliche Rente Lücke in Euro pro Monat, inflationsbereinigt
Schematisch, ohne Zahlen. Deine Lücke rechnen wir aus deiner Renteninformation. Eigene Darstellung.

Warum der lange Atem zählt

Der MSCI World bildet rund 1.400 Aktien aus 23 Industrieländern ab. Wer seit 1970 irgendwann 15 Jahre lang investiert war, hat im schlechtesten Fall 2,1 % pro Jahr gemacht, im Durchschnitt 9,1 %. Kurze Zeiträume schwanken heftig, lange glätten sich.

MSCI World, Spannweite der Jahresrenditen je Anlagedauer seit 1970 Je länger die Anlagedauer, desto kleiner die Spannweite zwischen bester und schlechtester Rendite pro Jahr. Ab 15 Jahren Anlagedauer war die schlechteste Rendite positiv. 60 %40 %20 %0 %-20 %-40 % 66,1 % -39,1 % 1 Jahr 33,4 % -21,6 % 3 Jahre 29,4 % -8,6 % 5 Jahre 20,2 % -3,8 % 10 Jahre 16,1 % 2,1 % 15 Jahre 16,6 % 3,1 % 20 Jahre 14,9 % 5,5 % 25 Jahre 11,3 % 6,8 % 30 Jahre 10,5 % 7,1 % 35 Jahre
Dunkle Balken: beste Rendite pro Jahr in dem Zeitraum. Helle Balken: schlechteste, wenn sie negativ war. Gestrichelte Linie: Durchschnitt pro Jahr, zwischen 8,6 % und 10,4 %. Anlagedauer von links nach rechts, in Jahren.

Historische Wertentwicklung in % p.a. über rollierende Mehrjahreszeiträume seit 1970, MSCI World Index. Zahlen nach einer Schulungsfolie von tecis auf Basis von MSCI-Indexdaten, Stand 2026. Eigene Darstellung. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Kapitalanlagen unterliegen Schwankungen und können zu Verlusten führen.

Wann anfangen

Was wann ansteht

Jede Lebensphase hat ihre eigene Baustelle. Je früher der Vermögensaufbau startet, desto weniger musst du später tun. Zwischen 18 und 40 passiert das meiste.

  1. 0
    • Start des Vermögensaufbaus
    • Einstieg in die Altersvorsorge
    • Familienhaftpflicht
    • Unfallschutz
    • Krankenzusatz
  2. 6
    • Schulfähigkeit absichern
    • Zahnspange und Kieferorthopädie
  3. 10
    • Berufsunfähigkeit absichern
  4. 15
    • Start der Ausbildung
  5. 18
    • Führerschein
    • erstes eigenes Auto
    • eigene Verträge
  6. 20
    • Studium
    • Auslandsjahr
    • erstes Gehalt
  7. 30
    • Karrieresprung
    • Hochzeit
    • Nachwuchs
    • BU-Rente erhöhen
    • Immobilienkauf
  8. 60 Jahre
    • Ruhestand

Nach einer Übersicht von tecis. Eigene Darstellung. Die hervorgehobenen Phasen sind die, in denen ich am meisten berate.

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